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3: Am Dienstag, dem Oktober 2023, wird ein Online-Merker bereitgestellt


Table of Contents

    „La Traviata“ in der Wiener Staatsoper: Lisette Oropesa, Juan Diego Florez. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

    Lisette Oropesa besitzt eine wunderschön timbrierte, mit einem kleinen Vibrato behaftete Stimme, die immer gut trägt und niemals forciert geführt wird. Ihre Technik dürfte brillant sein, die Stimme strahlt und glänzt und blüht in der Höhe voll auf, kann aber auch ganz wunderbar zurückgenommen werden. Sie hat auch keinerlei Probleme mit dem hohen Es in der Arie im 1. Akt und in den großen Tableaus hebt sich ihre Stimme mühelos über das ganze Ensemble. Darstellerisch nimmt man ihr die an Krebs erkrankte Influencerin ab, vielleicht auch deshalb, weil sie zu jener Sängergeneration gehört, die ihre Fans via Social Media an ihrer Karriere und an ihrem Privatleben teilhaben lässt. Die Sterbeszene gelang ihr ganz besonders berührend.

    Ihr ebenbürtig: Ludovic Tézier als Vater Germont. Mit schöner Phrasierung und seinem prachtvollen, virilen Bariton gestaltete er auch darstellerisch überzeugend den Vater, der seine Tochter an das saudische Königshaus wohl nicht ganz uneigennützig verschachern will…

    Zum Bericht von Walter Nowotny 

    Wiener Staatsoper
    „La traviata“: Weiße Kamelien soll es regnen!
    Giuseppe Verdis „La traviata“ hat derzeit ihren ganz großen Auftritt in der Wiener Staatsoper. Nicht weil Simon Stone die Liebesgeschichte ganz modisch ins Zeitalter von It-Girls und Smartphones verlegt hat, sondern weil Lisette Oropesa mit ihrer ersten Wiener Violetta Valerie in allen Lebens- und Liebeslagen überwältigt.
    KronenZeitung.at

    Eine umjubelte „La Traviata“ an der Staatsoper
    In der kühl-kuriosen Instagram-Inszenierung von Simon Stone gab Lisette Oropesa eine stimmlich kräftige Titelpartie. Was gibt es im Herbst sonst zu sehen?
    DerStandard.at-story

    „La Traviata“: Verdi, die Influencerin und zu viel Phlegma
    In der Staatsoper stirbt die „Traviata“ wieder an Krebs: Jubel für Lisette Oropesa, die in Simon Stones forcierter Regie neben Juan Diego Flórez und Ludovic Tézier glänzt.
    Die Presse.com

    Pathys Stehplatz (41) – Ist Thielemann die richtige Wahl für Berlin?
    Ein Tag der Euphorie für viele. Vor allem für treue Thielemann-Fans und Enthusiasten, denen die Entwicklungen in der Oper sowieso schon gegen den Strich laufen. Mit Thielemann erhofft man sich etwas Kontinuität und das Beharren auf alten Tugenden. Das Unwort „Regietheater“, sei hier mal vorsichtig in den Raum geworfen. Christian Thielemann steht vermutlich nicht gerade als Synonym für diesen „Forstschritt“, dem sich viele einfach nicht wehrlos beugen wollen...
    …Wie man allerdings mit den Kompetenzverteilungen in Berlin umgehen wird, das wird die große Herausforderung. Zu viele Köche können nun mal auch den Brei verderben, wie man in Wien leider feststellen musste.
    Klassik-begeistert.de

    Kommentar
    Klassikwoche: Thielemann: „Sie werden sich noch wundern!“
    Christian Thielemann als neuer Generalmusikdirektor an der Staatsoper Berlin, Teodor Currentzis’ direkte Verbindung in den Kreml, die Analyse »Die Zwei-Klassik-Gesellschaft« im Buchhandel.

    ...Dafür, dass alle Bescheid wussten, ist der Stein dann aber doch ziem­lich laut in die Spree geplumpst! Chris­tian Thie­le­mann wird neuer Gene­ral­mu­sik­di­rektor der Staats­oper Berlin und folgt damit auf Daniel Baren­boim. Da gab es ein viel­fäl­tiges Medien-Echo: Einen Wutaus­bruch von Manuel Brug auf Twitter, gemä­ßigte Kommen­tare (der BR fasst die Reak­tionen zusammen) und ulti­ma­tive Lobhu­de­leien, etwa in der Welt oder in der Zeit. Dass Autorin Chris­tine Lemke-Matwey am Ende ihrer Jubel­hymne einen Trans­pa­renz­hin­weis druckte, in dem sie erklärt, dass sie Bücher gemeinsam mit Thie­le­mann verfasst habe, wurde von einigen Kollegen scharf kriti­siert – ich fand das eigent­lich ziem­lich gut. Das Inter­view in der Welt führte schließ­lich auch Thie­le­mann-Body Mathias Döpfner. Was in der aktu­ellen Bewer­tung etwas unter­ging, war die Gesamt­si­tua­tion der Berliner Opern­häuser…
    https://crescendo.de/klassikwoche40-2023-christian-thielemann-maria-callas/

    Axel Brüggemann macht auch viel Werbung für sein soeben erschienes Buch. Natürlich erklärt er darin, wie Oper geht, wie überhaupt die ganze Klassik fuktioniert. Warum wurde der Mann noch nicht als „Klassik-Messias“ entdeckt, wieso muss er sich andienen?

    Gespräch: Der Klassik geht das Publikum aus: Auf einen 16-Jährigen kommen drei Zuschauer Ü60 (Podcast)
    Was zu tun ist, beschreibt Brüggemann in seinem neu erschienenen Buch „Die Zwei-Klassik-Gesellschaft“.
    https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/klassik-ohne-publikum-100.html

    Es ist natürlich erhebend, wenn über 60jährige als „aussterbend“ bezeichnet werden. Brüggemann, dessen Buch im Artikel gesprochen wird, ist auch schon 51. Die Zeit vergeht rasend schnell, wie ich aus leidvoller eigener Erfahrung weiß.

    Übrigens: Seit ich denken kann, wird der Oper der Tod vorausgesagt.

    Hamburg/ Elmphilharmonie
    Beredtes Schweigen – oder: Endlich spricht er!
    SWR.Symphonieorchester unter Theodor Currentzis
    Entweder ich bin mal wieder reif für die Klappse oder ich habe gerade eine Epiphanie: Es entringt sich mir, schuldlos, überwältigt, von Erbschuld endlich, endlich befreit, mit neuer Lebensperspektive, Schostakovitsch 13 machts möglich, und zu meiner eigenen völligen Überraschung, unbeherrscht, reflexartig, „out of mind“, rufe ich nach dem 3. Satz ein „Danke“ in die Stille und das große Rund der Elbphilharmonie, weil Theodor Currentzis ENDLICH sein Schweigen bricht, sein Schweigen gebrochen hat…
    von Harald Nicolas Stazol
    Klassik-begeistert.de

    In unserer Webseite: DIE JUBILÄEN OKTOBER 2023 SIND ONLINE
    Zu den JUBILÄEN

    Die Liste der Todesfälle wird in den nächsten Tagen nachgereicht

    Linz: „DER FREISCHÜTZ“ – 3. Aufführung der Produktion im Musiktheater des Landestheaters Linz, Großer Saal, 03. 10.2023

    Unsere Premierenberichterstatter aus Linz waren zum Premierentermin auf Auslandsreise, deshalb berichten Sie über die dritte Vorstellung:

    Fenja Lukas, Erica Eloff. Foto: Reinhard Winkler für Linzer Landestheater

    Nach den napoleonischen Kriegen, die von der zumindest vordergründig hehren Zielsetzung der Verbreitung der revolutionären Ideale zu einem Macht- und Gewaltrausch verkommen waren, konnte Europa 1816 noch lange nicht aufatmen: Der ungeheure Ausbruch des Tambora im damaligen Niederländisch-Indien  überzog die ganze Welt mit einer stratosphärischen Vulkanascheschicht, die zu einem Jahr ohne Sommer, und im Gefolge zu Hungersnöten und Seuchen führte. Der Zusammenhang mit dem Vulkanausbruch blieb damals unbekannt, und so führte diese Katastrophe neben der Verdüsterung des Himmels auch zu einer Verdüsterung des Denkens. Freilich verdanken wir dieser Situation auch die expressiven Himmelsfarben auf den Gemälden William Turners und Caspar David Friedrichs – und eine Reihe von prototypischen und bis heute faszinierenden „Gothic Novels“.

    Wohl aus diesem Geiste heraus griff auch der Librettist dieser Oper eine 1810 veröffentlichte Gespenstergeschichte von August Apel auf, meint Dramaturg Christoph Blitt in seinem ausführlichen Elaborat zu Umfeld und Hintergrund dieser Oper im Programmheft. Jedenfalls war die Uraufführung des „Freyschütze“ am 18. Juni 1821 ein riesiger Erfolg, und schon in den 1830ern sollen Stücke wie „Jungfernkranz“ oder „Jägerchor“ buchstäblich rund um die Welt als Gassenhauer zu hören gewesen sein. In Linz hatte die erste Produktion vor 200 Jahren (am 31. Jänner) Premiere, bis 2001 folgten 12 weitere Inszenierungen…

    Zum Bericht von Petra und Helmut Huber

    Stuttgart: Achterbahnfahrt der Gefühle „L’elisir d’amore“ von Gaetano Donizetti in der Staatsoper am 1.10.2023

    Charles Sy (Nemorino). Foto: Martin Sigmund

    Musikalisch ist diese Produktion in jedem Fall ein Fest, auch weil sie eine deutlich weibliche Handschrift trägt. Danila Grassi ist eine Dirigentin, die dynamische Steigerungen mit dem Staatsorchester Stuttgart klug aufzubauen weiß.

    Zum Bericht von Alexander Walther

    Toronto
    Love, justice and freedom resonate through Canadian Opera Company’s Fidelio
    Fidelio is an affecting opera for troubled times. Themes of love, justice and freedom resonate through every bar, well past the trials of the Napoleonic Wars era in which it was created. The current presentation from the Canadian Opera Company underlines these themes, although its concept occasionally distracts from Beethoven’s stirring score.
    Pizarro: Johannes Martin Kränzle
    Review: Love, justice and freedom resonate through Canadian Opera Company’s Fidelio – The Globe and Mail

    Im  Leben  geht  es  nur  um  Gesundheit. Nicht um Karriere, Geld oder Macht: Die   Sopranistin  Patricia  Burda  Janečková ist gestorben, sie wurde nur 25 Jahre alt.

    Untenstehenden Link anklicken

    ZUM VIDEO

    Die Ostravaer Opern- und Musicalsängerin Patricia Burda Janečková ist am Freitag im Alter von nur 25 Jahren gestorben. Die Ausnahmekünstlerin singt seit ihrem vierten Lebensjahr und machte vor dreizehn Jahren erstmals mit einem absoluten Sieg beim Talentmania-Wettbewerb auf sich aufmerksam. Im Mährisch-Schlesischen Nationaltheater in Ostrava spielte sie in den letzten Jahren mehrere herausragende Rollen.

    Für meine Fans

    ZUM VIDEO (40 Minuten)

    Woran ist sie gestorben? Wenn mein Tschechisch  mich nicht trügt, wurde vor einem Jahr Brustkrebs diagnostiziert.

    Graz: Wie man einen Dichter zum Dichten bringt
    Gleich vier Regieteams nehmen sich an der Oper Graz „Hoffmanns Erzählungen“ an. Ein fantastischer gemeinsamer Wurf, der vielversprechend ist
    DerStandard.at.story

    „Hoffmanns Erzählungen“ als großes Welttheater
    https://www.krone.at/3127683

    Berlin
    Deutsche Oper Berlin: „Il trittico“ von Giacomo Puccini
    rbb.online.de

    Umjubelte Premiere an der Deutschen Oper: Dreimal Hoffnung auf ein besseres Leben (Bezahlartikel)
    berlinerZeitung.de

    „Ein überzeugendes Ensemble, immerhin.“ – Pinar Karabulut scheitert in Berlin an Puccinis „Il Trittico“ (Bezahlartikel)
    NeueMusikzeitung/nmz.de

    Nürnberg
    Kritik – „Mathis der Maler“ in Nürnberg: Farbe bekennen im Glaubenskrieg
    BR-Klassik.de

    Buchbesprechung

    Tina Breckwoldt
    EIN CHOR EROBERT DIE WELT
    DIE WIENER SÄNGERKNABEN 1498 BIS HEUTE
    267 Seiten mit 105 teils farbigen Abbildungen und 30 QR-Codes, Verlag Böhlau, 2023  

    Schon bei ihrer Gründung dienten sie zur Repräsentation, nämlich für jene von Kaiser Maximilian I., der wusste, was exzellente Musik bewirkt und wie viel Bewunderung sie auslösen kann. Und heute? Der Knabenchor von damals, den sich der Kaiser leistete, hat als „Wiener Sängerknaben“ bereits 525 Jahre überlebt – und immer noch repräsentiert er sein Land, Österreich. Und das in aller Welt und auf die denkbar beste Art und Weise.

    Es hat im Lauf der Zeit viele Bücher über die Sängerknaben gegeben, aber das neueste zum jüngsten Jubiläum (525 Jahre sind seit der Gründung vergangen) kommt durch Autorin Tina Breckwoldt der Sache besonders nahe, ist sie doch seit einigen Jahren bei den Wiener Sängerknaben für Dramaturgie, PR und Recherche zuständig, hat also Zugriff auf jegliches Text- und Bildmaterial. Dieses umfasst dann ebenso alte Stiche von Musikaufführungen, die die Sängerknaben tief in der Geschichte verankern, wie aktuelle bunte Fotos, vielfach in den charakteristischen Matrosenanzügen. So sahen sie natürlich nicht immer aus – ein Bild aus dem Biedermeier zeigt sie mit weißer Hose und rosa Frack, als seien sie dem berühmten Bild von Therese Krones als Raimunds „Jugend“ nach empfunden…

    Zur Buchbesprung von Renate Wagner

    Sprechtheater

    Wien
    Nestroy-Preise gehen an Emmy Werner und Autor Thomas Perle

    Die langjährige Volkstheater-Direktorin erhält Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Thomas Perle wird für sein Stück „karpatenflecken“ geehrt
    DerStandard.at.story

    Wien/ Burgtheater
    Ein Stück zur Impfdebatte am Burgtheater veräppelt die liberale Linke
    Jan Philipp Glogers übersichtliche deutschsprachige Erstaufführung von Jonathan Spectors „Die Nebenwirkungen“ zeichnet spaßig bekannte Grabenkämpfe nach. Die medizinische Errungenschaft, mittels Impfungen Menschen gegen Krankheiten immun zu machen, wird nicht von allen Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen geschätzt. Das hat die Covid-Pandemie der letzten Jahre gezeigt. Zu lachen gab es da nicht viel. Nachdem die Gefahr der Pandemie aber weitgehend reduziert scheint, zeichnet ein Theaterstück am Burgtheater die Kluft zwischen den Überzeugungen mit einem heiter-grotesken Grundton nach.
    DerStandard.at.story

    Wokeness im Fieberwahn: „Nebenwirkungen“ im Burgtheater
    Die deutschsprachige Erstaufführung von Jonathan Spectors „Die Nebenwirkungen“ unter der Regie von Jan Philipp Gloger hat tolle Charaktere, einen eindeutigen Höhepunkt sowie eine längere Phase ermatteter Rekonvaleszenz.
    DiePresse.com

    St.Pölten
    Dieses Oktoberfest sollte man erleben: „Kasimir und Karoline“ in St. Pölten
    Niederösterreichisches Landestheater. Nur einmal dröhnt Ballermann-Techno: Moritz Franz Beichl inszeniert Horváths Wiesn-Drama ganz still und karg. Mit einem überzeugenden Ensemble.
    Die Presse.com

    Aktuelles aus „Neue Zürcher Zeitung“

    Berlin und Rom im Clinch um Seenotrettung: Dieses Jahr sind bis Ende September über 130 000 Migranten in Italien gelandet, das sind fast doppelt so viele wie in derselben Periode des Vorjahres. Italien wirft Deutschland vor, mit seinen Zahlungen an private Seenotretter die Migrationskrise zu verschärfen. Aus diesem Grund haben frühere wie auch die gegenwärtige Regierung in Rom versucht, die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen (NGO) zu erschweren – zum Beispiel, indem sie deren Schiffen weit entfernte Häfen zur Anlandung zuwies. Der Effekt der Rettungsaktionen auf die Migrationsbewegungen ist allerdings vernachlässigbar.
    Zum Bericht
    Kollaps der Krypto-Börse FTX: Bitcoin-Guru Bankman-Fried wird der Prozess gemacht:  Der ehemalige Chef der insolventen Krypto-Börse FTX muss sich ab dem 3. Oktober (Ortszeit) in New York einem sechswöchigen Gerichtsverfahren stellen. Sam Bankman-Fried wird in Zusammenhang mit dem Untergang von FTX im November 2022 des siebenfachen Betrugs und der Verschwörung angeklagt. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 110 Jahre Haft. Der Prozess dürfte allerhand zweifelhafte Aktivitäten zutage fördern und die zahlreichen Spekulationen, die rund um den Kollaps von FTX auftauchten, bestätigen oder widerlegen.
    Zum Bericht

    • Das Treffen der EU-Aussenminister in Kiew offenbart die schwindende Unterstützung für Selenski: Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskrieges berieten sich die Vertreter aller 27 EU-Mitgliedstaaten am Montag in Kiew, und erstmals ausserhalb der EU. Das hätte eigentlich ein starkes Signal der Solidarität senden sollen. Doch einige blieben dem Anlass fern.
      Zum Bericht
    • Der Betrugsprozess in New York beginnt mit Trumps üblichen, wilden Beschimpfungen: Den Richter nennt er einen Schurken, die Staatsanwältin eine Horror-Show. Am ersten Tag der Gerichtsverhandlung, in dem ihm vorgeworfen wird, seine Geschäftszahlen manipuliert zu haben, spart Donald Trump nicht mit Beleidigungen. Die Anschuldigungen könnten sein Firmenimperium zum Einsturz bringen.
      Zum Bericht
    • Ägyptens Präsident al-Sisi will bis 2030 im Amt bleiben: Der autoritär regierende Staatschef Abdelfatah al-Sisi will sich eine dritte Amtszeit sichern. Das hat der 68 Jahre alte Ex-General am Montagabend verkündet. Er war 2013 durch einen Militärputsch an die Macht gekommen. Das bevölkerungsreichste Land in Nordafrika leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise, Rekord-Inflation und einem drastischen Wertverfall der Landeswährung.
      Zum Bericht
    • Heute wird der Physiknobelpreis verliehen: Es soll Physiker geben, die in der Nobelpreiswoche stets das Handy in der Tasche haben, um den legendären Anruf aus Stockholm nicht zu verpassen. Neue Speichermedien, das erste Bild eines Schwarzen Lochs oder doch schon wieder Quantenphysik? Wir stellen Topkandidaten vor.
      Zum Bericht
    • Frankreich fühlt sich von der Wanze gebissen: Seit einigen Wochen tauchen in den sozialen Netzwerken Beschwerden von Personen auf, die Bettwanzen entdeckt haben wollen: im Kino, im TGV und in der Pariser Metro. Die Hilferufe wurden so laut, dass nun auch die französische Regierung reagiert.
      um Bericht
    • Der katholischen Kirche laufen die Leute in Scharen davon: Laut der vor drei Wochen veröffentlichten Studie der Universität Zürich im Auftrag der Bischofskonferenz gab es seit 1950 mindestens 1000 Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz; die wirkliche Zahl dürfte jedoch weit höher liegen. Seither kehren viel mehr Menschen als sonst der Kirche den Rücken.
      Zum Bericht
    • Über tausend Gemeinden machen mit bei der neuen SBB-Spartageskarte: Nach anfänglicher Skepsis umfassen die bisherigen Anmeldungen fast die Hälfte der etwas über 2100 Kommunen im Land. Der Verkauf der Spartageskarte startet am 11. Dezember 2023, der erste Gültigkeitstag ist der 1. Januar 2024. Neu gibt es sie auch für die 1. Klasse. Kritisiert wird, dass die Tickets nicht digitalisiert sind.
      Zum Bericht

    Zitat Ende „Neue Zürcher Zeitung“

    Österreich
    Wieder falscher Adressat: ÖVP-Mail landet bei Neos
    ÖVP will U-Ausschuss gegen SPÖ, FPÖ – und den grünen Koalitionspartner. Meinl-Reisinger sieht ein Motiv: „den politischen Gegner mit Dreck bewerfen“
    Kurier.at

    In Österreich wurden Mails mit brisantem Inhalt nun bereits zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche an den politischen Gegner (heuchlerisch Mitbewerber genannt), versendet. Diesmal passierte das der ÖVP, die sich noch über das Missgeschick der SPÖ in der Vorwoche ergötzte. Wie konnte das geschehen? Ganz einfach. Das Mail sollte an einen ÖVPler namens Helmut Brandl gehen, das Programm war aber übereifrig und stellte sich nach diesen ersten Buchstaben auf Helmut Brandstätter ein, der den NEOS zuzählen ist. Die Neos gingen sofort an die Öffentlichkeit!

    Wiener Neustadt
    Maria Großbauer: Raus aus der Politik, rein ins Theater
    Die Kultursprecherin der ÖVP übernimmt die Geschäftsführung des Stadttheaters Wiener Neustadt. Unter 39 Bewerbern erhielt sie den Zuschlag. Jetzt wird die 43-jährige Niederösterreicherin beruflich ein für sie komplett neues Terrain betreten. Unter 39 Bewerberinnen und Bewerbern wurde sie nach einem Hearing zur operativen Geschäftsführerin ernannt!
    Kurier.at

    Kein Fehlverhalten
    SPÖ spricht sich in Kleingarten-Causa selbst frei
    „Tiefgreifend“ geprüft – die Partei stellte kein Fehlverhalten bei den eigenen Genossen fest. Das letzte Wort in der pikanten Affäre könnte trotzdem noch nicht gesprochen worden sein.
    KronenZeitung.at

    Österreich
    SPÖ fragt Kanzler: „Wie oft gab’s Essen bei McDonald’s?“
    Die SPÖ hat sechs Fragen an den Kanzler. „Niemand hat was gegen ein Fast-Food-Lokal. Aber wenn der Kanzler Menschen, die nicht viel Geld haben, ausrichtet, sie sollen Burger und Pommes essen, haben die Menschen ein Anrecht zu wissen, wo der Herr Bundeskanzler selbst speist und wie oft das auf Steuerzahlerkosten erfolgt.“
    Heute.at

    Wir sind Nobelpreis! Heute „Runder Tisch“ im ORF

    „Runder Tisch“ zum Thema „Wir sind Nobelpreis – Was bedeutet das für Forschung und Wissenschaftsskepsis?“

    Heute um 22.25 Uhr in ORF 2

    Wien (OTS) – Der ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz wird gemeinsam mit der Französin Anne L’Huillier und dem US-Franzosen Pierre Agostini mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet. Das Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München bietet ideale Bedingungen für Forschung, betont heute Krausz, der dort als Direktor tätig ist. Gilt das auch für den österreichischen Forschungsstandort? Bereits nach dem Nobelpreis für Anton Zeilinger hat man sich Auftrieb für Wissenschaft und Forschung versprochen. Hat sich seither der Stellenwert in Österreich verbessert? Wird der zweite Nobelpreis innerhalb von zwei Jahren die Tür zu mehr Budget für die Universitäten öffnen? Was ist zu tun gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und -skepsis?

    Darüber diskutieren heute, am Dienstag, dem 3. Oktober 2023, um 22.25 Uhr in ORF 2 bei Claudia Reiterer am „Runden Tisch“:

    Heinz Faßmann Präsident Österreichische Akademie der Wissenschaften und ehem. Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Sabine Seidler ehem. Rektorin der TU Wien und ehem. Präsidentin der Österr. Universitätenkonferenz 
    Christof Gattringer Teilchenphysiker und Präsident Österreichischer Wissenschaftsfonds FWF
    Werner Gruber Physiker

    Schreckliche Hundeattacke in Oberösterreich: Eine Joggerin wurde von einem sogenannten „Kampfhund“, der seiner Halterin aus der Leine entschlüpfte, totgebissen.

    Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu Hunden, meine Tierärztin bestätigt das. Die ruft mich, wenn sie besondere Problemhunde als Patienten hat und weil sie selbst schon einmal schwer verletzt wurde.  Ich betrachte das Tier als Partner und die Hunde spüren das. Trotzdem bin ich extrem vorsichtig und will gar nicht, dass mich jemand grüßt, wenn ich mit den Hunden unterwegs bin. Meine Hunde wiegen an die 40 kg (Pino) und immerhin auch bereits 25 kg (Simba). Beißkorb sind beide nicht gewohnt, weil ich sie aus dem Tierheim habe und die Vorbesitzer sie im Welpenalter nicht daran gewöhnt haben. Bei Beißkorb rebellieren beide.  Ich verwende nur kurze Stahl-Leinen, mit denen ich die Hunde steuern kann, nicht diese lächerlichen ausziehbaren, mit denen ich im Notfall keine Chance hätte.

    Mobiltelefone sind beim Gang mit den Hunden tabu, ebenso Tratsch-Gespräche, womöglich in der FUZO.

    Wenn ich mit den Hunden auf die Straße gehe, bin ich voll konzentriert und achte auch darauf, dass niemand unvermutet von hinten an den Hunden vorbeiläuft (Jogger). Der Jagdtrieb erwacht in diesem Fall sofort!

    Hunde reagieren ganz verschieden: Während Simba gerne auch mit fremden Kindern spielt und sich streicheln lässt, reagiert Pino auf Annäherungsversuche von Fremden allergisch.  Versetzen Sie sich in die Lage des Tieres: Auch Sie wollen nicht, dass Ihnen jemand durch die Haare fährt, nur weil er Sie nett findet!

    Meine Enkel sind Hunde gewöhnt  und gerade das ist gefährlich. Ich rate denen ab, fremde Hunde zu berühren! Jeder Hund ist einzigartig und reagiert anders.

    Seien Sie vorsichtig! Ein Hund ist kein Spielzeug sondern im Idealfall ein Freund!

    Einen schönen Tag wünscht

    A.C.

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    Author: Julia Harris

    Last Updated: 1700010242

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    Name: Julia Harris

    Birthday: 2004-02-15

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    Job: Human Resources Manager

    Hobby: Playing Piano, Cycling, Poker, Skydiving, Playing Guitar, Cooking, Pottery

    Introduction: My name is Julia Harris, I am a multicolored, brilliant, Determined, priceless, skilled, rare, persistent person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.